
Vincent Schwenk
in Zusammenarbeit mit Pia Scheiber
Vernissage: 24.07.2026, 19.00 Uhr
Ausstellungsdauer: 25.07.2026 bis 09.09.2026
Irgendwo zwischen Geständnis und Provokation ist die Frage „Have You Seen My Screen Time?“ zu einer der
ungewöhnlichen Intimitäten des Smartphone-Zeitalters geworden. Unsere Bildschirmzeit erzählt viel darüber, wer wir geworden sind – sie ist
ein Selbstporträt aus Nutzungsstatistiken, Gewohnheiten und Aufmerksamkeit.
Für den Künstler Vincent Schwenk ist Bildschirmzeit jedoch mehr als eine Zahl: Sie wird zum Material seiner künstlerischen Arbeit. Die Ausstellung bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Produktivität und Abhängigkeit, zwischen Kreativität und Konsum.
Im Mittelpunkt steht die Frage, was aus den unzähligen Stunden entsteht, die wir vor Bildschirmen verbringen. Die gezeigten Arbeiten sind das Ergebnis von rund 32.000 Stunden digitaler Praxis – verteilt auf Softwareoberflächen, Renderprozesse, Compositing-Timelines, Tutorials, Keyframes und Systemabstürze.
Die Videos laufen in Endlosschleifen durch den Raum und folgen damit derselben Logik wie digitale Feeds, die niemals wirklich an ein Ende gelangen. Bildschirme erscheinen dabei nicht länger als bloße Ausstellungsobjekte, sondern werden zu körperlichen, beinahe anatomischen Elementen des Raums: montiert, eingebettet und gezeichnet von genau jener Zeit, die ihnen oft vorgeworfen wird zu rauben. Was sonst als unsichtbare Kennzahl verborgen bleibt, wird hier physisch erfahrbar, architektonisch greifbar und überraschend präsent.
Denn „Have You Seen My Screen Time?“ ist letztlich keine Frage nach Zahlen. Es ist eine Frage danach, was aus all diesen Stunden geworden ist.

@vincentschwenk
@_piascheiber
https://vincentschwenk.de
https://piascheiber.com
Für den Künstler Vincent Schwenk ist Bildschirmzeit jedoch mehr als eine Zahl: Sie wird zum Material seiner künstlerischen Arbeit. Die Ausstellung bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Produktivität und Abhängigkeit, zwischen Kreativität und Konsum.
Im Mittelpunkt steht die Frage, was aus den unzähligen Stunden entsteht, die wir vor Bildschirmen verbringen. Die gezeigten Arbeiten sind das Ergebnis von rund 32.000 Stunden digitaler Praxis – verteilt auf Softwareoberflächen, Renderprozesse, Compositing-Timelines, Tutorials, Keyframes und Systemabstürze.
Die Videos laufen in Endlosschleifen durch den Raum und folgen damit derselben Logik wie digitale Feeds, die niemals wirklich an ein Ende gelangen. Bildschirme erscheinen dabei nicht länger als bloße Ausstellungsobjekte, sondern werden zu körperlichen, beinahe anatomischen Elementen des Raums: montiert, eingebettet und gezeichnet von genau jener Zeit, die ihnen oft vorgeworfen wird zu rauben. Was sonst als unsichtbare Kennzahl verborgen bleibt, wird hier physisch erfahrbar, architektonisch greifbar und überraschend präsent.
Denn „Have You Seen My Screen Time?“ ist letztlich keine Frage nach Zahlen. Es ist eine Frage danach, was aus all diesen Stunden geworden ist.

@vincentschwenk
@_piascheiber
https://vincentschwenk.de
https://piascheiber.com
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